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Welches Holz für den Esstisch? Eiche, Nussbaum und Esche im Vergleich

Eiche, Nussbaum oder Esche? Wir erklären, wie sich die beliebtesten Hölzer für Esstische in Härte, Farbe, Pflege und Preis unterscheiden.

Max Mustermann2 Min. Lesezeit

Geölte Holzoberfläche mit kräftiger Maserung in Nahaufnahme

„Welches Holz würden Sie nehmen?“ Diese Frage hören wir in fast jedem Beratungsgespräch. Die ehrliche Antwort lautet: Das hängt davon ab, wie Sie wohnen. Hier sind die drei Hölzer, die wir am häufigsten verarbeiten, und was sie im Alltag ausmacht.

Eiche: der Allrounder

Eiche ist hart, schwer und verzeiht viel. Ein heruntergefallener Topfdeckel hinterlässt eine kleine Delle, mehr nicht. Ihre Farbe ist anfangs hell bis honigfarben und dunkelt mit den Jahren leicht nach. Die Maserung ist lebhaft, und an den sogenannten Spiegeln erkennt man echte Eiche sofort.

Gut für: Familien, Vielnutzer und alle, die einen Tisch für die nächsten fünfzig Jahre suchen.

Nussbaum: der Elegante

Amerikanischer oder europäischer Nussbaum ist etwas weicher als Eiche, dafür unglaublich schön. Er ist schokoladenbraun, oft mit hellen Splintholzstreifen und Farbspielen ins Violette. Nussbaum wird mit der Zeit heller und wärmer, nicht dunkler.

Gut für: Wohnräume, in denen der Tisch auch ein Blickfang sein darf.

Esche: die Helle

Esche ist fast so hart wie Eiche, aber heller und ruhiger in der Zeichnung. Sie wirkt skandinavisch und leicht. Weil das Eschentriebsterben viele Bäume trifft, verarbeiten wir fast nur Holz aus Schadflächen, das sonst als Brennholz enden würde.

Gut für: helle, moderne Räume und alle, die einen freundlichen, unaufgeregten Tisch möchten.

Der Vergleich auf einen Blick

Merkmal Eiche Nussbaum Esche
Härte (Brinell) ca. 34 N/mm² ca. 25 N/mm² ca. 38 N/mm²
Farbe hell bis honig dunkelbraun sehr hell
Nachdunkeln leicht wird heller kaum
Preis (Tisch 200 cm) ab 2.890 € ab 3.900 € ab 2.750 €

Und die Oberfläche?

Mindestens so wichtig wie das Holz ist die Oberfläche. Für Esstische empfehlen wir fast immer ein Hartwachsöl. Wie Sie es pflegen, erklären wir in unserem Beitrag über Öl und Lack.

Am Ende hilft vor allem eines: Kommen Sie in die Werkstatt und legen Sie die Hand auf die Bretter. Meistens ist die Entscheidung danach schnell gefallen.

Erzählen Sie uns von Ihrem Vorhaben.

Ein erstes Gespräch ist kostenlos und unverbindlich, in der Werkstatt, bei Ihnen zu Hause oder am Telefon. Danach wissen Sie, was möglich ist und was es kostet.